Billigweg.de  


/ hotel-hotels.biz
                         
 
Reise-Bücher, weiterhelfende Reise - Informationen

Hast DU Dir das nicht schon lange gewünscht?
HIER ist DEIN Urlaubsvergnügen !
Traumhaft günstig !
Hier für Suchende aus der Schweiz

50 € Treuegutschein - für Ihre nächste Reise  

 

 

TUIfly.com 7 Euro Aktion  

 

Lastminute-Express.de - Lastminute-Reisen online buchen!  

 

 

 
     
Flugspecials:
Günstige Angebote zu Reisezielen weltweit
Pauschalreisen
Last-Minute zu
Schnäppchenpreisen
Reise-Bücher, weiterhelfende Reise - Informationen
     


Werbung Ferienkatalog Solial.de  Ferienwohnungen, Ferienhäuser, Appartments, Pensionen  Hotels weltweit

Click&Mix Reisen bei Expedia - Selbst kombinieren & bis zu 30% sparen - Bei Expedia.de!
Click&Mix der Woche: Städtereisen sensationell günstig
Flugspecials: Günstige Angebote zu Reisezielen weltweit bei Expedia.de
Best Price Hotels bei Expedia.de
Hotel Preishits in ganz Europa.
Mobil im Urlaub - günstige Mietwagenangebote gibt es bei Expedia.de!

 

 

 

 

     
       
     
Versicherungssparer24.de  
         
                       

 

Bei Expedia.de, dem großen Online-Reisebüro können Sie bequem und günstig von zu Hause buchen. Auf unserem Online Reiseportal finden Sie günstige Angebote für Pauschalreisen, Last Minute & more Reisen, Flug, Hotel, Mietwagen und Städtereisen weltweit. Ob Last Minute & more, Frühbucher oder langfristige Urlaubsplanung: Expedia.de bietet Reisen. Wie, wann, wohin du willst.

Dies dient lediglich der seo-Optimierung und ist kein Inhalt für die Kunden

urlaub
last minute urlaub
urlaub reise
urlaub mit hund

Kanarische Inseln

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

(Weitergeleitet von Kanarischen Inseln)
Wechseln zu: Navigation, Suche
Kanarische Inseln
Islas Canarias
Verwaltungssitz: Santa Cruz de Tenerife
Bevölkerung

 - Gesamt 2004
 - Dichte
 - Anteil an Spaniens Gesamtbevölkerung:

Rang 8 von 17

1 .915 .540 Einwohner
257 Einwohner/km2
4,4 %

Geographie
Fläche

 - Gesamt
 - Anteil an Spaniens Gesamtfläche:

Rang 13 von 17

 - 7 447 km²
 - 1,5 %

Ausdehnung: Nord-Süd: ca.200
West-Ost: ca.500
Lage der autonomen Gemeinschaft Kanarische Inseln in Spanien
ISO 3166-2: ES-CN
Verwaltung und Politik
Amtssprachen: Spanisch
Autonomie seit: 16. August 1982
Präsident: Adán Martín Menis (CC)
Parlamentarische Vertretung
- Kongress: 14 Sitze
- Senat: 2 Sitze
Gliederung: 2 Provinzen
Internetpräsenz der autonomen Gemeinschaft Kanarische Inseln

Die Kanarischen Inseln sind eine geographisch zu Afrika, politisch aber zu Spanien gehörende Inselgruppe im Atlantik - etwa 150 km westlich des südlichen Marokko gelegen. Ihr gehören Teneriffa, Fuerteventura, Gran Canaria, Lanzarote, La Palma, La Gomera, El Hierro sowie etliche kleinere und teils unbewohnte Inseln an.

Die Bezeichnung "Kanaren" geht vermutlich auf lat. canis (= Hund) zurück, da die Inseln der Sage zufolge von großen Hunden bewacht wurden.

Inhaltsverzeichnis

[Verbergen]

Regierung und Verwaltung

Die Inseln bilden zusammen seit 1982 eine der siebzehn Autonomen Gemeinschaften Spaniens mit derzeit 60 Abgeordneten. Diese Gemeinschaft besteht aus zwei Provinzen: Las Palmas und Santa Cruz de Teneriffa. Die Provinzhauptstadt Las Palmas de Gran Canaria verwaltet die östlichen Inseln Gran Canaria, Fuerteventura und Lanzarote. Santa Cruz de Tenerife als zweite Provinzhauptstadt verwaltet die westlichen Inseln Teneriffa, La Palma, La Gomera und El Hierro.

Das Gobierno Civil von Las Palmas ist die übergeordnete Instanz, der dortige Zivilgouverneur ist gleichzeitig Regierungsdelegierter von Madrid. Lokale Verwaltungsbehörden sind die eigenen Cabildos Insulares jeder der sieben Inseln, deren Zusammenschluss heißt Mancomunidad de Cabildos. Die Cabildos Insulares sind wiederum in Gemeinden mit je einem Rathaus (Ayuntamiento) unterteilt.

Als spanisches Gebiet gehören die Kanaren sowohl zur Europäischen Union als auch zum europäischen Zollgebiet, wobei sie in einigen Bereichen von Sonderbedingungen profitieren und eine Reihe von Hilfsprogrammen und Subventionen erhalten. Als Währung löste der Euro am 1. Januar 2002 die Peseta ab.

Die spanische Mehrwertsteuer gibt es auf den Inseln nicht, dafür wird eine deutlich niedrigere Inselsteuer auf Waren und Dienstleistungen erhoben. Bei Immobilieneigentum erwirbt man automatisch die residencia, welche Ermäßigungen von 20%, beispielsweise bei innerspanischen Flügen und Fähren, sowie viele weitere Vergünstigungen mit sich bringt. Auf den Inseln gibt es Zweigstellen der wichtigsten spanischen und vieler ausländischen Banken. Des Weiteren verfügen die Kanaren über zwei Universitäten, auf Gran Canaria in Las Palmas und auf Teneriffa in San Cristóbal de La Laguna.

Geschichte

Geologisch gesehen sind die Inseln mit einem Alter von etwa 30 Millionen Jahren noch jung. Nach allerersten Überlieferungen soll es nur sechs Kanarische Inseln gegeben haben, ohne die fünf kleinen Inseln im Norden Lanzarotes zu berücksichtigen. Man glaubt, dass Fuerteventura und Lanzarote damals miteinander verbunden waren. Diese beiden Inseln, und auch Los Lobos, werden nicht einzeln erwähnt.

Geologische Funde bestätigen, dass auf dem Archipel höchstens seit dreitausend Jahren Menschen leben. Es sind keine älteren Fossilien gefunden worden, die auf Menschen schließen lassen. Anthropologische Knochenfunde weisen zudem darauf hin, dass es mindestens drei Gruppen in dieser Urbevölkerung gab, die auch noch unterschiedlich auf die einzelnen Inseln verteilt waren. Zu diesen drei Rassen gehören Nachfahren des Cromagnon, der Berber und der negroide Typ des Schwarzafrikaners. Funde aus dieser Zeit zeigen aber auch, dass es keine einheitliche Urbevölkerung gegeben haben kann, sondern dass sich unterschiedliche Einwanderer zu verschiedenen Zeiten an unterschiedlichen Orten niederließen. Es hat wohl zudem kaum Kontakte zwischen den Inseln gegeben, so dass sich unterschiedliche Sprachen, Gewohnheiten, Riten und Verhaltensweisen entwickelt haben.

Wie die Ureinwohner jeweils auf die Inseln gelangt sind, kann heute nicht nachvollzogen werden. Es gibt eine Theorie eines deutschen Historikers, dass die Goten erfolgreich in Nordafrika gegen die Römer gekämpft hätten, später jedoch selbst von Arabern in die Flucht geschlagen und zu den Kanaren verschifft worden seien. Dies könnte für die Theorie stehen, dass die Guanchen von den Goten abstammen, denn sie waren überwiegend groß, hellhäutig, blauäugig und blond. Eine andere Theorie vermutet Westafrikaner als Ureinwohner, die von einem Sturm auf eine westliche Insel getrieben worden seien, wo sie sich Alizuth nannten, was soviel wie Glück und Freude bedeutete. Die römische Kolonisation Nordafrikas vom 1. Jahrhundert v. Chr. bis ins 3. Jahrhundert n. Chr. hat in jedem Falle die Menschen in die Flucht getrieben. Auf diese Epoche geht zumindest die geschichtliche Dokumentation der Navigation zur Zeit der Phönizier zurück. Nachgewiesen ist, dass die Phönizier um etwa 600 v. Chr. im Auftrag des ägyptischen Pharaos Necho II. um Afrika segelten. Sie hätten die Inseln kaum übersehen können, es gibt aber keinerlei Beweise für einen Besuch.
Auch Griechen sollen dem Archipel einen Namen gegeben haben: Elysius Parayso (Land der Illusionen und der Freude). Kurz darauf wurde die Inselgruppe als Campos Elyseos (Paradies) bekannt. Es wurde gesagt, dass diese Inseln ein Ort seien, wo die Menschen ein ruhiges, süßes Leben führten. Bald war der Name Campos Elyseos für Poeten und Schriftsteller ein Synonym für die Glücklichen Inseln.

Die ersten fundierten Berichte ohne Einfluss von Mythologie und Spekulationen stammen von dem Römer Plinius dem Älteren. In seiner Naturalis historia gibt es erstmals eine glaubwürdige Beschreibung des Archipels. Durchstreifende wilde Hunde (lateinisch: canes) veranlassten den römischen Gelehrten, den Inseln den Namen Canaria zu geben. Sicher werden viele Völker, wie Phönizier, Karthager, Iberer, Römer, Etrusker, Goten und Mauren auf den Inseln gewesen sein, dokumentierte Zeugnisse darüber gibt es jedoch nicht. Danach versanken die Inseln in einen Jahrhunderte anhaltenden Dornröschenschlaf, da sie abseits vom Lauf der Weltgeschichte in Vergessenheit gerieten. So blieb eine letzte steinzeitliche Kultur, nämlich die der Guanchen, bis Anfang des 15. Jahrhunderts erhalten.

Das änderte sich ab dem 14. Jahrhundert, als der Genuese Lancelotto Malocello um 1312 die Insel Lanzarote besuchte, und dort bis 1330 blieb. Er erreichte, dass die von ihm entdeckte und in Besitz genommene Insel in der Weltkarte des Angelino Dulcert als Insula de Lanzarotus Marocelus eingezeichnet wurde. Seither trägt Lanzarote seinen Namen. Über diese zwei Jahrzehnte des Lancelotto Malocello auf Lanzarote ist wenig bekannt, die Gesellschaftsstrukturen müssen zumindest in Takt geblieben sein, was sich später unter Jean de Béthencourt änderte. Schon 1393 wurden die Inseln von einer sevillanischen Flotte besucht, welche mit vielen Inselprodukten in Spanien Gelüste nach dem Besitz des Archipels weckte. Die endgültige Eroberung des Archipels, die damals südlichste Christianisierung, begann 1402 durch den Normannen Jean de Béthencourt und seinen Gefährten Gadifer de la Salle. Sie wurde gegen Ende desselben Jahrhunderts von den katholischen Königen Ferdinand II. und Isabella I. beendet, die den Eroberer Alonso Fernández de Lugo schickten. So wurde im 15. Jahrhundert die Kultur der Ureinwohner, der Guanchen, radikal unterdrückt, so dass heute nur noch wenig überliefert ist. Zu ihren Überbleibseln gehören in Stein gemeißelte, schriftähnliche Zeichen, Tänze, Speisen und wenige Reste ihrer alten Sprache, dem Guanche. Viele Guanchen wurden in Schlachten getötet, die meisten jedoch den neuen Siedlern unterworfen. Aber sie vermischten sich auch teilweise durch Heirat mit ihnen. Mit der Zeit erhielten einige eigene Rechte, manchen wurden gar Ländereien gegeben, sodass auch heute noch einige Einheimische ihre entfernten Vorfahren bei den Guanchen finden. Seit diesen Eroberungszügen gehören die Inseln zu Spanien. Als eigentlicher Begründer der Christianisierung der Inselgruppe und sogenannter Missionar der Guanchen gilt der spanische Franziskanermönch Didakus, spanisch San Diego de Alcala, der bereits 1441 auf die Inseln gereist war und das Kloster Fortaventure auf Fuerteventura gegründet hatte.

Christoph Kolumbus machte auf der Insel La Gomera seine letzte Zwischenstation, bevor er 1492 zu seiner Reise über den Atlantik aufbrach .

Wiederholt scheiterte die Seemacht England an der Eroberung der strategisch relevanten Inseln, Francis Drake musste vor Teneriffa die einzige Niederlage in einer Seeschlacht überhaupt hinnehmen.

Im 18. Jahrhundert wanderte ein kleiner Teil der spanischsprachigen Bevölkerung nach Louisiana aus. In Amerika wurden sie Isleños genannt.

Eine weitere Auswanderungswelle konnte man zwischen 1935 und 1940, in der Zeit vor und während des spanischen Bürgerkriegs und zu Beginn des Zweiten Weltkriegs, beobachten. Damals wanderten viele Kanarier nach Südamerika, insbesondere Venezuela, aus. Viele dieser Auswanderer sind mittlerweile zurückgekehrt, und Elemente der südamerikanischen Kultur und des Sprachgebrauches haben sich auf den Inseln mit den spanischen vermischt. Venezuela wird auf den Kanaren deshalb häufig als "Die achte Insel" bezeichnet.

Geographie

Die Kanarischen Inseln bestehen aus den sieben Hauptinseln Lanzarote, Fuerteventura, Gran Canaria, Teneriffa, La Gomera, La Palma und El Hierro, sechs mittleren Inseln (Alegranza, Graciosa, Montaña Clara, Los Lobos, Roque del Este und Roque del Oeste) und verschiedenen kleineren unbewohnten Inseln und Felsen (wie Anaga, Salmor und Garachico). Sie liegen im Atlantik in einer geographischen Region, die als Makaronesien bezeichnet wird (zusammen mit Kap Verde, den Azoren, und dem Madeira-Archipel). Der höchste Berg der Kanarischen Inseln ist der 3718 m hohe Pico de Teide. Er liegt auf der Insel Teneriffa und ist gleichzeitig Spaniens höchste Erhebung.

Klima

Wolkenbildung durch Passatwinde
vergrößern
Wolkenbildung durch Passatwinde

Das Klima der Kanarischen Inseln ist aufgrund seiner Nähe zum nördlichen Wendekreis zwischen dem 27. und 29. Breitengrad das ganze Jahr über angenehm, was dem Archipel den Beinamen "Inseln des ewigen Frühlings" eingebracht hat. Das Meer gleicht die Temperaturen aus und die Passatwinde halten die heißen Luftmassen aus der nahen Sahara fern. Die Tagestemperaturen bewegen sich das ganze Jahr über zwischen ca. 20°C und 30°C. Klimabestimmend ist auch die Wolkenbildung der Passatwinde sowie die Richtung (Nordostpassat), aus der die Passatwinde wehen. Der Nordosten jeder einzelnen Insel ist meist kühler und feuchter ausgeprägt als der trockene und warme Südwesten.



Klimatabelle (Beispiel Gomera)
-----------------------------------------------------------------------
Monat                   JAN FEB MÄR APR MAI JUN JUL AUG SEP OKT NOV DEZ 
-----------------------------------------------------------------------
Ø Tagestemperatur        21  21  22  23  24  25  27  29  28  26  24  22 
Ø Nachttemperatur        15  15  15  16  17  18  20  21  20  19  18  16 
Ø Sonnenstunden pro Tag   6   6   7   8   9   9   9   9   8   7   6   5 
Ø Regentage/Monat         6   4   3   2   2   1   0   0   2   5   6   7 
Ø Wassertemperatur       19  18  18  18  19  20  21  22  23  23  21  20
      

Verkehr

Das Archipel ist nur zwei Flugstunden von der iberischen Halbinsel, und etwa vier Flugstunden von Zentraleuropa entfernt. Es gibt Direktflüge in die wichtigsten Städte Spaniens, Europas und der Welt. Jede Insel besitzt inzwischen einen eigenen Flughafen, wobei die Flughäfen Tenerife Sur und Gran Canaria zu den verkehrsreichsten Spaniens zählen. Auch untereinander sind die Inseln durch zahlreiche Fluglinien miteinander verbunden.

Des Weiteren besitzen die Inseln Teneriffa und Gran Canaria jeweils einen der größten Seehäfen der Welt, gemessen an Ausdehnung, Schiffsaufkommen und Handelstätigkeit. Auch untereinander sind die Inseln wiederum mit zahlreichen Fähren verbunden.

Städte

Die wichtigsten Städte auf den Kanarischen Inseln sind (mit Angabe der Einwohnerzahl vom 1. Januar 2005):

Satellitenbild der Kanarischen Inseln
vergrößern
Satellitenbild der Kanarischen Inseln

Kulturgüter

Durch die ereignisreiche Vergangenheit des Archipels sind die Kulturgüter der Inseln das Ergebnis einer Kulturvermischung, geprägt durch Guanchen, Berbergruppen, europäische Kolonialherren und die Sitten und Gebräuche, die durch Handelsschifffahrt, hauptsächlich vom amerikanischen Kontinent, auf die Inseln gebracht wurden. Es gibt zahlreiche archäologische Fundstätten, von denen wertvolle Funde in ethnografischen und anthropologischen Museen zu sehen sind.

An vielen Plätzen und Straßen kann man historische und künstlerische Monumente bewundern, deren Architektur, Bildhauerei und Malerei die kanarische Identität zum Ausdruck bringen. Das kulturelle Leben wird durch Ausstellungen, Theater- und Musikveranstaltungen von internationalem Rang bereichert. Traditionen drücken sich in Festen mit typischen Trachten und kanarischer Folklore der einzelnen Dörfer aus. Religion und heidnische Riten der Ureinwohner vermischen sich. Erwähnenswert ist der latein-amerikanisch angehauchte Karneval mit Samba-Rhythmen und vielen Farben.

Schätze der Natur

Das Archipel hat in seiner autonomen Gemeinschaft die meisten Nationalparks Spaniens (vier von insgesamt 13):

Hinzu kommen verschiedene Naturschutzgebiete, die etwa 60% der gesamten Inselfläche ausmachen. Diese Tatsache ist Ausdruck des Willens und der Notwendigkeit, eine einzigartige Natur zu schützen. Durch die bevorzugte geografische Lage und dem besonderen Klima bildet jede Insel eine Art Mini-Kontinent. Es gibt auf den Kanaren eine Summe aus Strand und Schnee, aus Felsen und Sand, aus Wäldern und Wüsten, aus Hochgebirge und flachen Ebenen. Auf vielen Inseln gibt es endemische Tier- und Pflanzenarten, d. h. dass diese nur hier vorkommen.

Wasserhaushalt

Der Nebelwald auf La Gomera. Ausgedehnte Flechtenvegetation, die ohne den Nebel nicht existieren würde
vergrößern
Der Nebelwald auf La Gomera. Ausgedehnte Flechtenvegetation, die ohne den Nebel nicht existieren würde

Der Wasserhaushalt der Inseln, bzw. der Niederschlag, ist vor allem durch die Passatwinde geprägt. Aufgrund der Höhe der Passatwinde (ab ca. 600/700 bis 1700 Meter Höhe über NN) gibt es gravierende Niederschlagsunterschiede auf den einzelnen Inseln. Inseln wie z. B. Lanzarote weisen kaum Erhebungen auf, die diese Höhe erreichen. Der Passatwind mit seiner Feuchtigkeit weht schlichtweg über diese Insel hinweg.

Als anderes Beispiel mag La Gomera dienen. Gomera erhebt sich deutlich bis in die Zone der Passatwinde. An den Hängen Gomeras hat sich aufgrund seiner Höhe der so genannte Nebelwald ausgebildet. Die anflutenden Passatwinde steigen hier auf und kondensieren als Nebel oder auch Regen aus (Steigungsregen). 70 % des Wassers auf Gomera stammt so aus dem Nebelwald bzw. der Nebelwaldregion. Die Flechten- und Moosvegetation der Nebelwälder (siehe Bild) ist ein redsames Beispiel für Niederschlag über den Nebel.

Religion

Am 26. November 2005 ernannte Papst Benedikt XVI. Francisco Cases Andreu zum neuen Bischof der Kanarischen Inseln. Er wurde der Nachfolger des am selben Tag aus Altersgründen zurückgetretenen Bischofs Ramón Echarren Ystúriz.

siehe auch: Liste der Bischöfe der Kanarischen Inseln

Literatur

  • Joachim Pott, Joachim Hüppe, Wolfredo Wildpret de la Torre: Die Kanarischen Inseln. Natur- und Kulturlandschaften. Ulmer, Stuttgart 2003, ISBN 3-8001-3284-2 (reichbebilderte Darstellung der Geobotanik)
  • Peter Schönfelder, Ingrid Schönfelder: Die Kosmos-Kanarenflora. Über 850 Arten der Kanarenflora und 48 tropische Ziergehölze. Franckh-Kosmos, Stuttgart 1997, ISBN 3440060373

Weblinks

Commons: Kanarische Inseln – Bilder, Videos und/oder Audiodateien
Wiktionary: Kanarische Inseln – Wortherkunft, Synonyme und Übersetzungen


Siehe auch: Liste der Gemeinden auf den Kanarischen Inseln, Liste der Provinzen Spaniens, Pyramiden von Güímar, Kanarienvogel
und die Eroberer Jean de Béthencourt und Alonso Fernández de Lugo


Koordinaten: 28° 32' 11" N, 15° 43' 17" W

 


                 
             
 

Ferien

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Wechseln zu: Navigation, Suche

Mit Ferien werden Zeiträume bezeichnet, in denen eine Einrichtung vollständig schließt, um ihren Angehörigen andere Tätigkeiten, insbesondere Erholung zu ermöglichen. Zu unterscheiden sind sie vom Urlaub, der jeweils nur einzelnen Angehörigen der Einrichtung gewährt wird.

Der wichtigste Fall sind die Schulferien, in denen kein Unterricht oder sonstige schulische Veranstaltungen stattfinden, jedoch ein Mindestmaß an organisatorischem Betrieb aufrechterhalten wird. Termin ist meist die Zeit um Ostern, um Pfingsten, der Hochsommer, die Zeit um Allerheiligen sowie die nach Weihnachten. Schulferien stellen den einzigen Zeitraum dar, in denen den Lehrkräften Erholungsurlaub gewährt werden darf.

An Hochschulen kann es Semesterferien geben, in denen keine Lehrveranstaltungen oder Prüfungen durchgeführt werden. Wohingegen in der vorlesungsfreien Zeit, welche jede Hochschule (außer Berufsakademien) hat, Veranstaltungen, Prüfungen und oder Praktika stattfinden können.

Seltener sind Betriebsferien, in denen im gesamten Betrieb auf Wunsch der Leitung nicht gearbeitet wird. Relativ häufig sind sie in saisonabhängigen Branchen wie etwa der Hotelerie. Schließlich gibt es Gerichtsferien, während derer nur besonders wichtige oder dringliche Verfahren betrieben werden. In den Parlamentsferien ruht die Tätigkeit des Gesetzgebungsorgans.

Wortursprung

"Ferien" stammt aus dem Lateinischen von feriae (= Festtage, Feste ). Im Mittelalter und in der frühen Neuzeit unterschied man zwischen einer Reihe von verschiedenen "Ferien": "feriae sacrae", "feriae profanae" und weiteren Feiertagen, an denen das öffentliche Leben (Gerichte, Vertragsverhandlungen, Universitäten, Schulen, etc.) ruhte.

Seit 1521 wird das Wort in der Reichsordnung unter "geschäftsfreie Tage" (zunächst im Gerichtswesen) aufgeführt. Ab 1749, mit der Einführung der "Schulferien", werden auch "unterrichtsfreie Tage" damit bezeichnet. Vom Ende des 19. Jahrhunderts an wird das Wort auch synonym mit Urlaub (mhd. urloup = Erlaubnis, Erlaubnis zu gehen, Abschied) für die Arbeitsunterbrechung der angestellten Arbeiter verwendet.

Früher wurden Ferien auch als Vakanzen bezeichnet, was von dem französischen "les vacances", oder auch aus dem englischen "vacation" stammt.

Siehe auch

Wiktionary: Ferien – Wortherkunft, Synonyme und Übersetzungen